Meisterschaft

RCN - Das ist das!
Ob Einsteiger oder Profi, ob 60 PS oder 450
Pferdestärken, ob jung oder alt, ob Gelegenheitsrennfahrer oder 24
Stunden-Gesamtsieger: Sie alle fühlen sich in der BMW Driving Experience
Challenge powered by Castrol Haugg zu Hause. Die Faszination des Nürburgrings in
Verbindung mit der interessanten Aufgabenstellung der Rundstrecken-Challenge
Nürburgring (RCN) ist einmalig.
Die RCN ist gemeinsam mit der Gleichmäßigkeitsprüfung (GLP), der
Langstreckenmeisterschaft (VLN) und den ADAC 24 Stunden einer der vier
Eckpfeiler für den Motorsport auf der Nürburgring-Nordschleife. Keine
Rennstrecke der Welt ist schwieriger und interessanter für den Teilnehmer, für
das Fahrzeug oder aber auch für den Rennsportfan. „Auch über 80 Jahre nach der
Eröffnung zieht dieses 20,8 Kilometer lange Asphaltband die Massen an“, weiß
RCN-Boss Willi Hillebrand. „Wir sind stolz, seit rund 50 Jahren dazu
beizutragen, dass sich diese Faszination von Generation zu Generation
überträgt.“
Durchschnittlich 120 Teams nehmen die Wertungsläufe in Angriff, die sowohl auf
dem Grand-Prix-Kurs als auch auf der Nordschleife des Eifelkurses ausgetragen
werden. Der Saisonhöhepunkt einer jeden RCN-Saison ist zweifelsohne der
Wertungslauf im Rahmenprogramm des 24-Stunden-Rennens. Im Jahr 2007 gab es hier
ein Jubiläum: Zum zehnten Mal war die RCN bei der Jagd zweimal rund um die Uhr
dabei.
Doch was ist eigentlich die BMW Driving Experience Challenge powered by Castrol
Haugg, die die Motorsportkategorie "Rundstrecken-Challenge" verkörpert? Seit
Anfang der sechziger Jahre gibt es so genannte Leistungsprüfungen, die sowohl
aus Sprintrunden (sozusagen "volles Rohr...", pro Sekunde ein Strafpunkt) als
auch aus Sollzeitrunden mit exakt einzuhaltenden Rundenzeiten bestehen. Unter-
oder Überschreitungen der Sollzeitrunden werden mit Strafpunkten quittiert.
Sieger ist das Team mit den geringsten Strafpunkten.
Denken und Lenken ist also angesagt! Gute Teams sammeln in der Regel keine
Strafpunkte in den Sollrunden, die Entscheidung fällt somit – wie bei einem
Rennen – in den Sprintrunden. Der Schnellste gewinnt.
Die RCN bietet sowohl dem erfahrenen Amateur-Rennfahrer als auch dem
Neueinsteiger die richtige Spielwiese. Viele Aktive halten seit Jahren dem RCN
die Stange und würden auch in anderen, aber wesentlich kostspieligeren
Rennserien, vorne mitmischen. Natürlich nutzen auch Teilnehmer die
Rundstrecken-Challenge zunächst als Sprungbrett, ehe eine andere Serie in
Angriff genommen wird.
Seit 2002 gibt es zusätzlich die Michaela-Lochmann-Trophy, die sogenannte „light-Version“
der RCN. Hier tummeln sich die absoluten Nürburgring-Neulinge oder aber auch
Motorsportbegeisterte mit ihren Brötchenholautos. Die vier Hauptunterschiede zur
RCN: deutlich weniger Startgeld, kürzere Distanz, Sollzeiten werden in
Eigenregie gesetzt, nur eine Sprintrunde.
